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Oralchirurgie

Entfernung der Weisheitszähne

Bei Weisheitszähnen kommt es häufig vor, dass sie nicht oder nur teilweise durchbrechen bzw. verlagert im Kiefer liegen. Solche retinierten (zurückgehaltenen) Zähne können starke Schmerzen aber auch Schäden an benachbarten Zähnen und im Kiefer verursachen (Resorptionen und Zysten). Darüber hinaus begünstigen sie bei Platzmangel im Kiefer häufig Zahnfehlstellungen und sollten daher im Rahmen einer kieferorthopädischen Behandlung entfernt werden. Vollständig ausgebildete Weisheitszähne haben oft stark gekrümmte Wurzeln. Daher ist es sinnvoll, die Entfernung der Weisheitszähne zwischen dem 17. und 20. Lebensjahr vornehmen zu lassen. Bei jungen Menschen ist das Wachstum der Wurzeln noch nicht abgeschlossen und der Kieferknochen wird erst zwischen dem 20. und 30. Lebensjahr dicht und kompakt. Beides hat einen Einfluss darauf, wie leicht oder schwierig der Eingriff ist und die Wundheilung abläuft.